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Aktuelles

Jazzgröße Rod Mason spielte im Alten Rathaus

Das Rathaus platzte aus allen Nähten, als am Sonntag Rod Mason und seine „Hot Five“ auf die Bühne traten. „Ich bin überwältigt“, eröffnete Jochen Höinghaus vom Stadtmarketing den Abend, „mit so einem großen Ansturm habe ich nicht gerechnet.“

„Dabei war quasi ein alter Bekannter zu Gast. Mit dem Mason-Konzert an Weihnachten übernahm das Stadtmarketing eine Veranstaltung, die zuvor Pfarrer Hartmut Marks etabliert hatte. „Eine Erfolgsgeschichte lässt sich nicht stoppen“, kündigte Höinghaus die Band an.

Mit der Mischung aus Chicago- und New Orleans-Jazz überzeugten die sechs Musiker das Publikum. Sie spielten sowohl echte Jazzklassiker wie „Treasure Island“ und „Panama Ray“, brachten aber auch Weihnachtsklassiker wie „Winter Wonderland“ oder „Christmastime in New Orleans“ auf die Bühne. Auch „Rudolf the red nosed reindeer“ boten sie in einer verjazzten Form.

Bei „Maryland“, nach der Melodie des deutschen „Oh Tannenbaum“, wippten die Zuschauer mit.

Die Trompeter-Legende Rod Mason überließ aber auch jedem seiner Musiker einen Solopart. Bei „Honeysucklerose“ machte Clive Fenton die Show. Am Kornett und mit seinem Gesang wusste er die Zuschauer zu begeistern. Aber auch Sean Moyses zog das Publikum mit einem Banjosolo „Maple Leaf Rag“ von Scott Joplin in seinen Bann. John Mortimer hatte gegen Ende des fast drei Stunden umfassenden Programms seinen Auftritt mit der Mundharmonika. John Defferary, der für Andy Legget eingesprungen war und bereits mit Jazzgrößen wie Chris Barber gespielt hat, zeigte immer wieder sein Können an der Klarinette und dem Saxophon. Und Rod Mason, der Trompete und Kornett spielte, brachte mit seinem kehligen Gesang das typische Jazz-Feeling gekonnt ‘rüber. Bei bekannten Liedern wie „Glory halleluja“ war das Publikum zum Singen aufgefordert. Nach der Zugabe wurden die Jazzer mit Standing Ovations entlassen.

Quelle: Westfälischer Anzeiger

 

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