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Aktuelles

Kirchplatz-Atmosphäre lässt das Wetter vergessen

Das erste Weihnachtsmarkt-Wochenende ist vorbei und die Stimmung der Händler reicht von begeisterten bis zu gemischten Gefühlen.

Sabine Gedamke-Kesting und ihr Mann Olaf strahlen: „Der Verkauf läuft richtig gut.“ Seit vier Tagen verkauft das Paar auf dem Weihnachtsmarkt Accessoires aus Stoff. Die Taschen, Kindermützchen, Handytaschen, Stofftiere und Pulswärmer sind beliebte Weihnachtsgeschenke. „Viele Leute kennen uns vom letzten Jahr und kaufen wieder hier“, sagt Sabine Gedamke-Kesting. Sie steht gerne mit ihrem Mann auf dem Kirchplatz. „Die Leute finden die Atmosphäre schön und die Stimmung ist entspannt.“

Angelika Knickelmann aus Bockum-Hövel hat den direkten Vergleich zwischen dem Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz und dem früheren auf dem Marktplatz. „Das Ambiente auf dem Kirchplatz finde ich schöner“, sagt die Schmuckverkäuferin. Nach ihrem Eindruck sei dieser Standort auch besser besucht.

„Super gelaufen“, so Ulrike Plutat, sei der Weihnachtsmarkt für den Stand des Fördervereins vom Kindergarten Arche Noah. In nur drei Tagen nahmen die Eltern eine Summe im oberen dreistelligen Bereich ein. Seit November traf sich eine Gruppe von Müttern und Vätern zum Basteln im Kindergarten. Sie fertigten Kerzenhalter und Tischlaternen, nähten Schlamperlmappen. „Nebenbei war das eine Gelegenheit, sich besser kennen zu lernen“, bemerkte Plutat. Der Erlös aus dem Verkauf soll für einen Klettergarten reichen.

Trotz des Regens am Wochenende ist auch Nicole Winkelmann zufrieden. „Die Leute kommen und die Kinder können in meiner Hütte im Trocknen basteln“, sagt die Kinderanimateurin. Jasmin Höftmann verkaufte weniger skandinavische Wohnaccessoires als im letzten Jahr. „Da war das Wetter besser, das merke ich schon.“ Der Stand in Werne lohne sich für sie in jedem Fall. „Das ist eine gute Werbung.“ Nicht klagen möchte Marita Weber. „Mit dem Wetter haben wir zwar etwas Pech, aber insgesamt läuft es gut.“

Astrid und Wolfgang Bille sind überrascht, wie viele Leute den Stand von W.I.B.K.E. in nur anderthalb Stunden besuchten. „Viele kennen uns aus den letzten Jahren“, sagt Wolfgang Bille hinter den Flaschen mit selbst gemachten Würzölen und Aufgesetztem. Für einen guten Zweck, für den SkF und für ein Babyhospital in Bethlehem, verkauften auch die Frauen der kfd St. Christophorus, und zwar Kuchen im Pfarrheim.

Mit Beginn des verkaufsoffenen Adventssonntags füllten sich die Innenstadt und der Weihnachtsmarkt zusehends. Unter aufgespannten Regenschirmen ließ es sich auch bei Nässe bummeln und den Nikolausbesuch erwarten.

Quelle: Westfälischer Anzeiger

 

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