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Ruf nach Verlängerung des Weihnachtsmarktes
Zehn Tage Regenwetter und trotzdem keine schlechte Stimmung: Für Jochen Höinghaus vom Stadtmarketing war der Weihnachtsmarkt trotz widriger Witterung ein Erfolg.
„Unter den Beschickern herrschte große Zufriedenheit“, so der Chef des Stadtmarketings. Dass da der Ruf nach einer Verlängerung erneut laut wird, hat beinahe Tradition. „Bereits am Sonntagabend haben viele Beschicker den Wunsch geäußert, den Markt 2010 um einige Tage zu verlängern und so den Abstand zwischen Weihnachtsmarktende und Weihnachten zu verringern“, so Höinghaus.
Die Händler wünschten sich, dass dieser dann vom 4. Dezember, Samstag, bis zum vierten Advent, 19. Dezember, geht. Das bedeute eine Verlängerung um fünf Tage, der Markt würde dann volle drei Wochenenden umfassen. „Für die Beschicker würde das eine größere Planungssicherheit mit sich bringen“, sagt Höinghaus. Entschieden werden könne das aber aus dem Stegreif nicht. Zunächst müsse der Kirchenvorstand grünes Licht geben, damit der Weihnachtsmarkt überhaupt auf demKirchplatz stattfinden darf. Außerdem soll eine Abfrage bei allen Beschickern stattfinden, um herauszufinden, ob eine Verlängerung auch tatsächlich von der großen Mehrheit gewünscht wird. „Und letztlich ist eine Verlängerung auch eine Frage des Geldes“, wie Höinghaus sagt.
Erfreulich war nach seiner Bilanz, dass trotz des Regens immer was los war. „Die Besucher haben zwar festgestellt, dass sie dicke Regenjacken brauchen, viele sind aber dennoch mehrfach gekommen.“ Die Atmosphäre habe gestimmt, das Bühnenprogramm sei ansprechend und das Angebot bunt gemischt gewesen.
Gestern wurden nicht alle Hütten eingelagert. Einige stehen nun am Roggenmarkt, wo am kommenden Freitag und Samstag der „Winterzauber“ stattfindet.
Bericht: Westfälischer Anzeiger

